Motivation und Historie

 

Auf der Suche nach einem umweltfreundlichen Fortbewegungsmittel bin ich erst längere Zeit mit dem Fahrrad gefahren, Winters wie Sommers.

 

Dies wurde aber, gerade im Herbst und Winter, wenn es früh dunkel wird, zu einem relativ gefährlichen Unterfangen da unsere lieben Autofahrer hier ziemlich rücksichtlos sind.

 

Deswegen bin ich dann auf die Idee mit einem Elektroauto gekommen.

 

Da ich schon immer gerne an Autos rumgeschraubt habe und ich auch beruflich viel mit Elektronik zu tun habe die ideale Kombination.

 

Seit 2005 bin ich nun rein elektrisch Unterwegs. Angefangen habe ich mit einem, aus der Schweiz, selbst importierten Kewet 2. Ich bin damals mit meinem 3 Jahre alten Sohn in die Schweiz zum Anschauen gefahren, daran erinnert er sich immer noch gerne. Der Kewet hat mir auf Anhieb gefallen weil er so schön knuffig ist. Er hatte auch noch funktionsfähige Batterien so daß ich ihn nur durch den Zoll bringen mußte und sofort losfahren konnte.

 

 

Kewet 2

 

 

Nach einem Getriebeschaden, den ich glücklicherweise selbst reparieren konnte, habe ihn aber nach ca. 2 Jahren wieder verkauft.

 

Danach kam ein originaler Skoda Favorit, denn ich aus Wien geholt habe. Der hatte mehr Platz für die Familie, war aber leider viel zu schwer für die gebotene Motorleistung. Den hatte ich ohne Batterien gekauft und war somit mein erstes E-Auto mit neuen Batterien. Die Ernüchterung kam dann, als die neuen Batts verbaut waren. Leider war die Reichweite nicht wirklich höher als beim Kewet, mit den doch schon einige Jahre alten Batterien. Mehr wie ca. 20km waren nicht drin. Nach einigen Monaten ist mir dann auch die Motorsteuerung abgeraucht. Diese konnte ich glücklicherweise durch eine gebrauchte ersetzen. Da die erzielbare Reichweite pro Ladung im Laufe der Monate merklich nachgelassen hatte, habe ich diesen wieder verkauft.

 

Original tschechischer Skoda Favorit

 

 

Irgendwie wollte ich aber wieder E-Auto fahren und da kam wieder ein Kewet des Weges, denn ich sogar umsonst bekam, nochmals Danke an Jürgen.

 

Just zu dieser Zeit sind wir aber Umgezogen und dadurch hatte ich einen viel zu langen Arbeitsweg, als daß der Kewet dies schaffen könnte.

 

Auch mußte ich nun viel Landstraße fahren und dies ist mit einem E-Auto, welches eine Vmax von 65km/h, hat nicht wirklich lustig.

 

Mit meinem ersten Kewet bin ich einmal über die A99 in die Arbeit gefahren.  Vmax mit 65km/h, der Laster im Rückspiegel kommt bedrohlich näher und zieht hupend an dir vorbei... Will nicht austesten wie oft dies gut geht.

 

Also habe ich diesen meinem Bruder geschenkt der ihn nun seit einigen Jahren versucht wieder aufzubauen.

 

So bin ich dann längere Zeit mit einem Dieselstinker durch die Lande gefahren und war nie besonders glücklich damit.

 

Eines Tages habe ich aus der Laune heraus mal wieder nach E-Autos geschaut und das ultimative E-Auto gefunden: 

 

Einen auf elektrisch umgebauten Fiat 500 von der Fa. MicroVett

 

 

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© Stefan Zellner, alle Bilder sind Meine!